Hobel–aus Alt mach Neu

Ganz Neu habe ich den alten Hobel vom Flohmarkt natürlich nicht hinbekommen. Soweit lohnte für mich die Überarbeitung nicht. Zumal ich eigentlich Metallhobel lieber mag. Einsatzbereit sollte er schon werden.

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Bei genauem Hinsehen sieht man, dass die Hobelsohle auf einer Seite des Hobelmauls gelöst ist.

 

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Da die Stelle so nicht zu reparieren war, musste ich mit einer Klinge die Stelle ein wenig aufbiegen.

 

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Danach hatte die Öffnung genug Raum um ein wenig Leim aufzunehmen.

 

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Ich habe hier wasserfesten Leim verwendet um eventuell vom schärfen geschludertes Wasser verkraften zu können. Nötig wäre es vermutlich nicht.

 

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Mit einer einzelnen Zwinge konnte ich den Bereich genug andrücken.

 

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Über Nacht lag das Ganze dann auf der Werkbank und konnte trocknen.

 

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Die Öffnung ist verschwunden.

 

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Anschließend habe ich die Sohle mit einem, auf einer Glasplatte liegenden, Stück Sandpapier abgezogen.

 

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Nach Pareto reichte mir das Ergebnis dann auch. Der Hobel soll ja eher grobe Arbeiten erledigen.

 

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Für meine Zwecke Hinreichend. Vielleicht reitet mich eines Tages ja noch ein Esel, dann mache ich den Hobel mal komplett schön… Vielleicht… Winking smile

 

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Dem Logo nach dürfte es sich um einen Schlicht oder Schrupphobel der Firma Friedrich Ott, Ochsenfurt handeln. Das Logo wurde, laut genannter Website, von 1928 bis 1965 so verwendet. Der Hobel sollte also in der Zeit gefertigt worden sein. Karamba!

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Nach dem Schärfen des Eisens musste ich den Hobel noch einstellen. Hier ist der Span noch nicht gleichmäßig.

 

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Dieser Span kann sich, für meine Verhältnisse, sehen lassen. Jetzt fehlt halt nur noch die Übung.

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EhDa Kinderküche

Der Geburtstag meiner Tochter kam aber es sollte noch wacker eine spontane Idee umgesetzt werden. Das Kind sollte eine Küche bekommen. Die Kleine arbeitet auch schon in der großen Küche mit, aber das geht natürlich nicht immer. Noch dazu nicht, wenn gerade nichts ansteht. Also habe ich nach Kinderküchen im Internet gesucht und mich sozusagen inspirieren lassen. Anschließend durch das gesammelte Gedöns gestöbert und dann losgelegt.

Als Grundmaterial hatte ich noch eine ganze Menge Fichte/Tanne Leimholz aus dem Baumarkt. Schrauben sind ja eh da und eine Blechschüssel konnte ich als Spüle auftreiben. Aus unserer alten Küche hatte ich noch eine Stange für Küchenutensilien. Griffe und ein Knauf waren auch schnell gefunden. Sowas hat man als guter “Heimwerker” immer vorrätig.

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Bei dieser Küche habe ich auch zum ersten mal meine neu erworbene Taschenloch Bohrschablone von Wolfcraft eingesetzt. Heiko Rech hat diese in seinem Video zu Pocket Holes ein wenig beschrieben. Ganz Ideal ist der Einsatz jedoch nicht verlaufen. Die Tiefeneinstellung für das Loch passte nicht so ganz. Der Schraubenkopf ist noch recht deutlich zu sehen. Viel schlimmer aber ist der Starke Ausriss.

 
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Der Grund für den so deutlichen Ausriss ist meiner Meinung nach der beigelegte Schraubentyp. Ein Senkkopf. Dieser presst beim einschrauben das Material nach außen, an Stelle es wie bei einem flachen Kopf zu komprimieren.

 
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Das Ergebnis kann sich im Verhältnis zum Aufwand denke ich sehen lassen. Die Teile waren komplett vorrätig, ich musste also nichts explizit kaufen. Die Arbeit war an einem Wochenende erledigt. Die Elemente haben teilweise unterschiedliche Farbgebungen. Das ist der Beschenkten aber herzlich egal. Nach dem Schleifen habe ich alle Oberflächen geölt. Der Wasserhahn ist aus einem Brett entstanden. Hier habe ich frei Hand eine grobe Form skizziert. Mit der Stichsäge ausgeschnitten und mit einem Schweifhobel in eine feinere Form gebracht. Die Herdplatten sind aus dünnem Material gesägt und dann mit Tafellack lackiert. Die Füße stammen aus unserer alten Küche und sind die einfachen 10cm Alufüße von Ikea.

 
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Zum Geburtstag gab es dann noch die Einrichtung. Kaffeemaschine und Rührgerät haben wir in einem Spielzeugladen entdeckt. Die sind von Hape und richtig knuffig.

2 Jahre danach

Mittlerweile sind 2 Jahre vergangen. Die Küche steht immer noch bei uns im Wohnzimmer. Beide Kinder spielen nach wie vor gerne damit. Der Toaster von Hape ist noch hinzugekommen. Auch der ist echt niedlich. Man kann zwei Toastscheiben über einen kleinen Hebel auswerfen. Mehr muss ich nicht schreiben oder? Winking smile

Die Ofenklappe habe ich um 90° gedreht. Es ist jetzt eine Ofentür. Ich war mir nicht sicher, wie lange die einfachen Scharniere den Kindern gewachsen sind. Die Klappe war Rampe und Trampolin zugleich. Die mit Heißkleber eingefasste Plexiglasscheibe musste ich einmal neu einsetzen. Durch den Kachelofen schwankt die Luftfeuchte über das Jahr hin doch extrem. Das ist auch der Grund dafür, warum ich beim nächsten Mal peinlichst auf die Faserausrichtung achten werde. Die vorhandenen Hölzer passten zwar gut, aber die Maße sorgten dafür, dass die Fasern an den Außenteilen senkrecht und an den beiden Mittelstücken waagerecht verlaufen. Im Winter hat die Küche unten zwischen Innenteil und Boden also über 1mm Spalt.

Aber was soll’s, der Holzwerker hat gelernt und den Kindern ist das Pupsegal.

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Zentrierhilfe für Exzenterschleifer

Ich habe vor einiger Zeit eine klasse Zentrierhilfe entdeckt. Und weil ich vor einem Projekt stand, bei dem ich sehr viel zu schleifen hatte… Im Grunde handelt es sich dabei nur um ein kleines Holzklötzchen mit zwei Dübeln an der richtigen Stelle.

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Der Abstand ist der zweier gegenüberliegender Absauglöcher. Der Durchmesser ist der eben solcher.IMG_0436

 

Die Handhabung ist dann recht einfach. Das Papier wird einfach auf die Dübel geschoben und um das Holz gelegt. Dann werden die Dübel in die Absaugöffnungen am Schleifer gesteckt.IMG_0438

 

Jetzt nur noch das Papier andrücken und fertig.

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Die Präzision ist hinreichend.

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Die Zentrierhilfe ist in wenigen Minuten gefertigt. Spart einem aber oft Nerven, vor allem wenn die Finger vom längeren Schleifen schon ein wenig kribbeln.

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Offline Blogtool Blogilo

Unter Windows hatte ich ja schon den Windows Live Writer ausprobiert. Der ist auch gar nicht übel. Es fehlen zwar noch ein paar kleinere Annehmlichkeiten aber alles in allem ist das schon recht praktisch. Jetzt habe ich einen kleinen Laptop ergattert und wollte hierdrauf aber Linux installiert haben. Es kommt immer mal vor, dass ich etwas unter Linux ausprobieren will und dann müsste ich es erst installieren. Da ich den kleinen Laptop aber eh hauptsächlich für Email, Web und vielleicht Bloggen benutzen will, sollte mir Linux hier reichen. Wenn ich dann mal was testen will, so habe ich ein lebendes System zur Verfügung.

Als Desktop Blogtool habe ich nach ein wenig Recherche Blogilo auserkoren.

Es bietet die für mich wichtigen Punkte wie WYSIWYG und HTML Editor. Die Blogposts werden direkt mit WordPress ausgetauscht. Es gibt eine integrierte Vorschau mit Layout und man kann die Einträge erst einmal lokal speichern um sie später hochzuladen.

Den ersten richtigen Test habe ich dann gleich im Urlaub gemacht und ein online vorhandenes Draft bearbeitet und lokal gespeichert. Allerdings ist das im Nirvana verschwunden. Nicht schön… Gar nicht schön…

Danach hatte ich erstmal keine Lust mehr auf Blogilo. Eine wirkliche Alternative fand ich aber auch nicht. Und so gebe ich ihm eine zweite Chance. Wer weiß woran es lag… Wo ich jetzt gerade auf “Save Locally” klicke, wird wieder kein Eintrag in den Local Entries erzeugt. Aber jetzt weiß ich ja Bescheid. Jetzt schaue ich ja nach.

Und ich speichere wo geht online. Ist zwar nicht der Sinn eines … ach lassen wir das.

Drag Drop für Bilder funktioniert nicht. Will man 10 Bilder einfügen muss man 10 Mal auf hinzufügen klicken und 10 Mal die Größen anpassen…

Die Tags kann man nicht aus Vorschlägen erstellen. Hieß mein Tag im letzten Eintrag “Datenbank” schreibe ich diesmal vielleicht “Datenbanken”. Das ist nicht gerade produktiv.

Tja, aber was soll ich sagen. Ich mag das im Browser rumgetipper halt nicht. Vor allem nicht, wenn ich wie im Urlaub nur über eine instabile EDGE Verbindung verfüge. Und Zeit um die Entwickler zu unterstützen hat man ja auch nicht. Also muss man dem geschenkten Gaul auch nicht so dolle anmosern.

Jetzt probiere ich mal den “Submit” Button. Ich bin gespannt. Vorher mache ich aber “Strg + A” und “Strg + C”. 😉

EDIT:

Was die Vorschau Anzeigt, der WYSIWYG und was letztlich im Blog ankommt hat nun wieder gar nix mit einander zu tun… Die Absätze werden ganz unterschiedlich dargestellt. Im WYSIWYG von WordPress sind sogar unterschiedliche Schriftgrößen in Verwendung. Da stimmt also offensichtlich was mit den divs nicht.

Fazit: wohl doch lieber im WP Editor arbeiten 😉 Und selbst wenn man es doch in Blogilo vorschreibt, dann nur als Draft hochladen und online prüfen und gegebenenfalls überarbeiten. Schade eigentlich…

 

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Bosch Werkzeugkiste “gerettet”

Bei meinem Akkuschrauber war eine einfache Werkzeugkiste dabei. Die hat sich mit der Zeit aber sogar zur Hauptwerkzeugkiste gemausert. Sie besteht aus einem großen Fach oben und einer flachen Schublade darunter.

Leider haben mittlerweile die Verschlüsse den Geist aufgegeben. Wenn man die Kiste hochnimmt, wieder hinstellt und wieder hochnimmt ohne den Verschluss neu zu schließen klappt der Deckel auf und der ganze Krempel verteilt sich auf dem Fußboden…

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Ich habe also die alten Verschlüsse durch Aufbohren der Nieten entfernt.

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Von innen ist die Kiste mit einer Art Moosgummi verklebt. Das musste ich teilweise entfernen. Teilweise musste ich durchbohren. Aber hey.. es ist eine Werkzeugkiste also muss es keinen Schönheitspreis gewinnen. Es wird hinterher einfach wieder angeklebt.

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Der obere Teil des neuen Verschlusses passte zufällig ziemlich gut in die alten Löcher.

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Für den unteren Teil des Verschlusses musste ich ein wenig die Front “Verschönern”. s.o.

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Die Verschlüsse stammen aus dem “EhDa” Fundus und sind nicht mehr ganz schick. Funktionieren aber noch ganz hervorragend!

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Fertig angebracht lässt sich die Kiste wieder gut schließen und öffnen. Ich könnte jetzt sogar kleine Schlösser dranhängen, um etwa die Kinder vom Spielen abzuhalten. Das ist mir aber viel zu umständlich. Da stelle ich die Kiste lieber in den Nebenraum. Zwinkerndes Smiley

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Der “Nicht-Ganz-Zu” Test wurde mit Bravour bestanden. Selbst wenn die Verschlüsse also nicht korrekt verschlossen sind, stellt dies kein Problem dar. Die Laschen werden von den gebogenen Haken gut gehalten.

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Fazit: Natürlich hat es etwas Zeit gekostet. Es war auch stellenweise fummelig. Aber erstens schmeiße ich ungerne Sachen weg die “noch gut” sind. Und zweitens muss man ja auch Ersatz finden. Bei den meißten Kisten gibt es ja dann doch etwas auszusetzen. Und wenn es nur der Preis ist.

Was mir jetzt noch fehlt ist eine ordentliche Einteilung für die beiden Etagen. Denn die Maulschlüssel und Schraubendreher rutschen natürlich ständig durcheinander…

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Kleines EhDa Bücherregal

Da in meinem Arbeitszimmer noch Platz für Bücher fehlte und ich noch haufenweise Holz aus vergangenen Projekten rumstehen habe, dachte ich mir: Warum nicht ein Bücherregal. Das Holz ist ja eh da… Gesagt getan.

 

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Die Bretter habe ich mit der Kreissäge mit Führungsschiene zurechtgeschnitten. Das dauert zwar, ist aber schön präzise. Eine ordentliche TKS besitze ich leider noch nicht.

 

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Seit ich die Führungsschiene habe macht Bauen aber noch mal so viel Spaß. Vorher habe ich nur mit Mühe nutzbare Schnitte hinbekommen. Mit der FS ist das relativ einfach. Nur bei schmalen Stücken muss man ein bisschen tricksen. Die FS braucht ja eine volle Auflage. Das ist ein wenig zeitaufwändig. Aber das ist dann schon fast eine meditative Arbeit. Der Weg ist das Ziel. Zwinkerndes Smiley

 

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Die fertig zurechtgeschnittenen Teile habe ich dann einmal zusammen hingestellt. Seitenteile, Deckel und Boden. Die Schmalen Teile bilden Blenden die die Front ein wenig auflockern sollen. Zwei Böden habe ich auch direkt zurechtgeschnitten. Ein einfaches Regal eben.

 

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Von jemanden der mich aus Amerika besucht hat, habe ich mir ein Kreg-Jig mitbringen lassen. Er hatte eh noch Platz im Koffer und da sind die Dinger ein paar Euro günstiger. Ich hatte bei Heiko Rech das Kreg-Jig und die Schablone von Wolfcraft gesehen. Beide Ideen gefielen mir ganz gut. Da ich noch nachträglich Löcher in einen Schrank einfügen wollte (und es günstiger ist) habe ich mir das Kreg-Jig gegönnt. Die Schablone von Wolfkraft steht aber auch noch auf dem Wunschzettel.

 

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Um eine längere Lochreihe zu erstellen gibt es einen Pin, der das Jig im letzten schon gebohrten Loch fixiert. Dadurch muss man mehrfach umstecken. Die Wolfcraft Schiene ist länger und wäre hier im Vorteil. So häufig mache ich das aber nicht, daher ist diese Methode erstmal vertretbar.

 

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Da es sich bei dem Regal nicht um ein Meisterstück handeln soll habe ich mich für Pocket Holes entschieden. Früher habe ich einfach Schrauben von aussen durch das Seitenteil geschraubt. Das gefällt mir aber optisch überhaupt nicht und bei einer späteren Weiterverwendung der Seitenteile hat man Löcher die man behandeln muss.

 

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Ganz geübt bin ich mit dem Gerät noch nicht. Das Loch ist eigentlich nicht tief genug. Der Anschlag stand aber auf 19mm…

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Bei einem anderen Projekt habe ich Probleme mit Schrauben gehabt. Dabei waren ganz normale Spax-Schrauben. Die haben aber einen konischen Kopf. Der drückt das Holz beim Festschrauben zusammen. Daher werde ich mir noch Flachkopfschrauben besorgen. Beim Pocket Hole Jig von Kreg sind die Standard.

 

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Der fertig zusammen gebaute Korpus.

 

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Nur noch eine Rückwand angeschraubt und ein Winkel, damit das Regal nicht nach vorne kippen kann. Der Winkel hätte auch noch mehr versteckt werden können, dies hatte aber bei diesem Projekt keine Priorität. Hinter den Büchern ist er später kaum zu sehen.

 

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Die Passung ist für ein kleines Projekt zwischendurch für mich akzeptabel. Das Loch stammt von dem Projekt, wo das Holz vorher verbaut war. Hier wird nix so einfach weggeworfen. Zwinkerndes Smiley

 

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So sind die Bücher endlich angenehm verstaut. Auch wenn das Regal offensichtlich größer hätte ausfallen können. Ich denke ich werde eines Tages ein zweites baugleiches erstellen.

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Hilfsbrett als Säge- und Schleifauflage für die Workmate

Manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht. Oder man ist zu bequem…

Jedenfalls nutze ich die Workmate recht häufig. Beim Zuschneiden von Platten mit der geführten HKS, beim Fräsen und beim Schleifen. Oft genug ist die Fläche aber zu knapp. Oder beim festzwingen stört der Unterbau der Workmate. Oft habe ich auch noch ein Opferbrett darauf liegen, um mit der HKS nicht in die Workmate zu sägen. Als es mir wieder mal nicht so passte wie ich das wollte habe ich mir schnell einen kleinen Helfer zusammengeschraubt.

Einfach eine Platte und darunter eine Leiste schrauben. Ich habe mein “Opferbrett” für die HKS genommen. Der Abstand von Vorne ist ungefähr die Tiefe eines Workmate Tischbrettes. Dadurch kommt man noch gut an alles dran.  Um z.B. den Fuß auf den Tritt zu stellen. Wenn man ein noch größeres Brett braucht, kann man die Leiste aber auch mittiger anbringen.

Workmate Hilfsbrett

 

 

Die Leiste wird dann in der Workmate eingeklemmt.

Workmate mit Opferbrett von unten

 

Dadurch hat man einen schön großen “Tisch”. Sehr mobil, nicht zu schwer und nimmt nicht so viel Platz weg. Zumal die Workmate eh in der Werkstatt steht.

Workmate mit Opferbrett

 

Um die Platte selbst mache ich mir auch keine großen Gedanken. Die sind nicht so teuer und bleiben bei mir eh immer wieder übrig. Wenn die Riefen dann irgendwann mal doch zu tief sind wird einfach ein neues Hilfsbrett gebaut.

Opferbrett

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Leimzwingenhalter

Um schnell und einfach aber ordentlich meine Leimzwingen unter zu bringen hatte ich mir ein Laminatreststück geschnappt und die Zwingen drangeklemmt. Mit einem Loch konnte ich das dann an eine Schraube in der Wand hängen. Als schnelle Lösung ist das auch ok. Wenn man aber eine Zwinge abmachen möchte, geht das mit einer Hand nicht sehr gut. Auch das Weglegen ist kompliziert, weil sich die Leiste bewegt und die Backen sich leicht verdrehen. Außerdem darf man beim dranklemmen nicht zu viel Platz lassen, sonst passen nicht mehr alle Zwingen dran.

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Also habe ich mir die Mühe gemacht eine neue Halterung zu basteln. Dazu habe ich mir ein Restbrett geschnappt und die Position der Zwingen ausgelegt und markiert.

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Im “Baschtl-Kastl” hatte ich noch solche kunststoffbeschichteten Metallstangen von einem Raffrollo übrig.

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Dann wurde das Brett grob zurecht gehobelt. Für Werkstatthelfer sind meine Ansprüche da nicht so groß. Da reichen auch meine geringen Fähigkeiten mit meinem neuen Lieblingsspielzeug (Juuma #4 Zwinkerndes Smiley) Dafür konnte ich auf Schleifen und ähnliches verzichten.

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In die Bohrungen habe ich die Metallpinne mit etwas Leim eingeklebt. Die Bohrung war “saugend”, so dass das Ganze gut zusammenhält. So schwer sind die Leimzwingen ja nicht.

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An der Wand hängen die Zwingen dann in bequemer Griffreichweite. Da der Halter sowieso in einer Ecke hinter einem Sortimentskasten angebracht ist, habe ich die Halter nicht gekürzt. So habe ich genügend Platz, falls mal die Eine oder Andere Zwinge dazukommt.

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Im Endeffekt war das eine schöne Bastelei für zwischendurch. Es hat nicht sehr lange gedauert, ich bin mal wieder was von dem Zeugs los geworden was man so sammelt Zwinkerndes Smiley und hobeln konnte ich auch noch üben.

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Desktop Blog Tool

Ich hatte den Windows Live Writer ausprobiert, hatte es aber nicht hinbekommen online Drafts zu öffnen. Mittlerweile habe ich das doch hinbekommen. Unter “Datei/Aktuellen Beitrag öffnen” erscheint nämlich der Blog in der Liste der möglichen Quellen.

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Ich kann jetzt also ganz bequem mit einem offline Editor an den Beiträgen arbeiten. Der Screenshot lies sich z.B. einfach via Alt+Druck und dann STRG+V einfügen. Einfacher geht nicht.

Die Posts können dann wenn alles wie gewünscht vorliegt wieder hochgeladen werden. Entweder erneut als Draft um später weiter zu schreiben oder eben direkt als Publish.

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NuGets im Jenkins Build aktualisieren

Für das Bereitstellen der Abhängigkeiten nutze ich mittlerweile hauptsächlich NuGet. Während des Builds müssen die Pakete dann aber auch zur Verfügung stehen. Da ich einen Clean-Build bevorzuge müssen die Pakete auch vor jedem Build neu bereitgestellt werden. Aktuell funktioniert bei mir die “Package Restore” Funktionalität nicht. Daher lasse ich einfach via Script vor dem Build kurz alle configs installieren.

for /f %%a IN (‘dir /b /s packages.config’) do nuget.exe install “%%a” -o packages

NuGet-Build-Foreach

Dank des Package Caches von NuGet werden nur neue Pakete von den Quellen geladen, die alten werden aus dem Cache rüberkopiert. Das Ganze dauert nicht allzu lange, der Nutzen ist aber enorm. Ich habe die eigenen NuGets in einem Ordner liegen, der als Paketquelle konfiguriert ist. Um den Rest kümmert sich NuGet.

Das Einzige was noch zu beachten ist, ist das Ausführungsverzeichnis. Dieses muss natürlich in dem Ordner liegen, in dem dann später die Pakete erwartet werden. Typischerweise das Wurzelverzeichnis. Nur, wenn man explizit Unterordner verwendet muss man ein CD vorne anstellen.

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