Für den 28.08.2011 hatte hjhimm aus dem hobby-barfuss-forum.de zu einer kleinen Runde durch die Haard eingeladen.
Versprochen wurde eine einfache Runde, die auch für Anfänger geeignet sein würde. Auch sollte die Runde so angelegt sein, dass “müde” Füße frühzeitig zum Parkplatz gelangen könnten.
Da ich in Dortmund noch nicht so viele wirklich angenehme Runden kenne war ich gerne dabei.
Die ersten paar Meter nach dem Parkplatz war eine schöne saftige Wiese. Direkt danach ging es die meiste Zeit über schönen sandigen Boden. Noch toller waren natürlich die eingestreuten Teilstücke auf echtem Waldboden mit Wurzeln.
Unter anderem führte uns unsere Runde an einem alten Bunker vorbei. Der Bau wurde laut hjhimmdurch ein komplettes Scheinbergwerk gedeckt.
Unterwegs begegneten uns auch allerlei kleine Tiere. Vom ”Europäischen Glanzkäfer”, wie ihn hjhimm nannte
bis zu Spinnen war viel Kleinzeug dabei. Größere Tiere waren hingegen nicht so häufig vertreten. Weder Kaninchen noch Rehe oder andere Waldtiere. Dafür wurden wir aber auch nicht von Wildschweinen behelligt. Das wäre uns ein wenig zu viel des Guten gewesen
So blieben die einzigen anderen größeren Tiere entgegenkommende Hunde. Mit denen sich unsere Begleitung Ronja aber prächtig vertrug. Auch während einer kleinen Rast am Feuerwachturm sorgte Ronja für heitere Blicke.
Und wer den Feuerwachturm hochgegangen war, hatte hinterher ein wohliges Kribbeln in der Fußsohle. Die Treppe des Feuerwachturm besteht nämlich aus einem Gitterrost. Die neugierige Ronja ließ ich eine Etage hochlaufen. Sie ging hoch wie auf rohen Eiern. Mal etwas, das für sie wohl unangenehmer ist als für mich. Dennoch musste ich sie zurückpfeifen. Ich glaube sie wäre sonst bis ganz nach oben gelaufen. Könnte ja jemand mit Leckerchen auf sie warten.
Und wer den Feuerwachturm hochgegangen war, hatte hinterher ein wohliges Kribbeln in der Fußsohle. Die Treppe des Feuerwachturm besteht nämlich aus einem Gitterrost. Die neugierige Ronja ließ ich eine Etage hochlaufen. Sie ging hoch wie auf rohen Eiern. Mal etwas, das für sie wohl unangenehmer ist als für mich. Dennoch musste ich sie zurückpfeifen. Ich glaube sie wäre sonst bis ganz nach oben gelaufen. Könnte ja jemand mit Leckerchen auf sie warten.
Da ich Pfützen und Matschlöchern ja nicht ausweiche, sahen die Füße natürlich schnell entsprechend aus. Welch herrliches Gefühl, wenn der Matsch durch die Zehen quillt. Wer braucht da schon ein “Schicki-Micki-Schlammbad”
Und die nächste Wiese stellt den Ursprungszustand schnell wieder her.
Vereinzelt war dann auch mal ein etwas stärkerer Anstieg zu bewältigen. Einen sehr schönen sieht man im Bild. Es gab einen Holz-Handlauf. Der Weg selbst war weich und mit Wurzeln durchzogen. Um nicht abzurutschen konnte man sich einfach mit den Zehen festkrallen.
Relativ zum Schluss kamen wir noch an dem abgesperrten Gelände eines ehemaligem militärischem Richtfunkturms vorbei. Das ist schon kurzzeitig bedrückend, wenn man sich ein wenig Gedanken zu den Hintergründen macht…
Alles in allem war dies eine sehr schöne Runde durch die Haard. Die Wege waren allesamt sehr angenehm zu gehen. Solche Wege wünscht man sich als Wanderer eigentlich nur. Auch wenn ich mit Wanderschuhen unterwegs bin, finde ich solche Wege viel angenehmer als den für Barfußläufer sehr unangenehmen Schotter. Leider sind die meißten Wanderwege auf denen ich bislang unterwegs war mit diesem Allroundbelag ausgelegt. Um so erfreulicher, dass hier in der Haard noch so schöne naturbelassene Wege vorhanden sind. Die Tour die wir gegangen sind lässt sich natürlich auch noch verändern. Sie war so angelegt, dass man zwischendurch immer wieder einfach zum Startpunkt kommt. Wer die Tour nachlaufen möchte, ich habe sie via GPS mitgetrackt und diesem Post angehängt. Und wenn euch jemand Barfuß entgegenkommt, vielleicht ist es ja hjhimm.
Die Route:







